Emma Nikles auf dem Weg zu den „Deutschen“

(uw) Platz 18 in der Deutschen Bestenliste für Emma Nikles, zwei Pflichtzeiten für die Süddeutschen Meisterschaften für Mia-Sophie Storm und ein Vereinsrekord in der Staffel – mit einer Auswahl von 20 Aktiven stand für die Schwimmabteilung des TV Wetzlar 1847 am Wochenende ein hochkarätiger Wettkampf auf dem Programm. Der Bezirk West im Hessischen Schwimmverband hat eine Bezirksauswahl nominiert, in der auch neun Aktive des TVW nominiert wurden. Für Auswahl aus dem Bezirk und vom TVW war Coach Uwe Hermann für seine Schützlinge beim CIJ MEET LUX 2026 zuständig. Bei diesem Wettkampf, der im zehn Bahnen 50m Hallenbad auf dem Kirchberg im Großherzogtum Luxemburg ausgetragen wurde, gingen Mannschaften aus neun Nationen an den Start. Die Jugendnationalmannschafte aus Luxemburg, Auswahlmannschaften aus Frankreich, Finland, Holland und Belgien sowie Teams aus Dänemark, Türkei, Italien und Deutschland komplettierten die Teilnehmerfelder. Der Wettkampf, der mit Vor- und Endläufen für die jeweils schnellsten Schwimmer Ihrer Altersklassen ausgetragen wurde und somit als Test für die nationalen Meisterschaften diente, hatte also ein hohes Niveau. Anteil daran hatten auch die Leistungen der Domstädter, die zahlreich in den Finals vertreten waren.  

Für eine Medaille reichte es am Wochenende nicht, aber einige Leistungen berechtigen nun zur Teilnahme an den kommenden Meisterschaften in Hessen, Süddeutschland und den nationalen Titelkämpfen. Die Deutschen Meisterschaften finden Ende April in Berlin statt. Mit Ihrer Leistung von 31,11 Sekunden über 50m Rücken hat Emma Nikles (Jg.2006) diese Titelkämpfe fest im Visier. In Luxemburg reichte diese Zeit für Platz sieben, in der Deutschen Bestenliste des Jahres 2026 belegt Sie damit den 18. Platz. In 1:00,86 Minuten nähert sich Cora Wittekindt (Jg.2005) wieder der 60-Sekunden-Schallmauer über 100m Freistil. In Luxemburg war das Platz 17, für die „Deutschen“ reicht es noch nicht ganz. „Nächste Woche in Darmstadt dann“ blickt Wittekindt schon auf die nächste Woche. In das Finale der besten 10 zog Lukas Schalk (Jg.1999) über 100m Rücken ein. Am Tag seines 27. Geburtstages war das natürlich ein super Geschenk für den Studenten, der von seinen Teamkameraden mit dem „Happy Birthday“ Song entsprechend gefeiert wurde. Im Finale stellte er dann in 1:05,31 Minuten (5. Platz) eine neue Saisonbestleistung auf. Beteiligt war er zudem als Schlussschwimmer der 4x50m Lagen Mixedstaffel am neuen Vereinsrekord. Den erzielten Emma Nikles, Cora Wittekindt, Erik Langenbahn (Jg.2004) und Schalk in 2:00,94 Minuten und belegten damit Platz 12. In der letzten Woche verpasste Mia-Sophie Storm (Jg.2013) die Pflichtzeit für die Süddeutschen Meisterschaften noch knapp. In Luxemburg stellte die 12-jährige in jedem Ihrer Rennen eine neue Bestzeit auf und qualifizierte sich für zwei Finalläufe. Im Rennen über 50m Brust wurde Storm bereits nach 38,60 Sekunden gestoppt und unterbot damit erstmals eine Pflichtzeit für die „Süddeutschen“. Im Finale über 200m Brust zeigte Sie dann ein tolles Rennen und steigerte sich im Ziel um mehr als sechs Sekunden auf gute 2:57,66 Minuten – Platz eins in Hessen in Ihrem Jahrgang und die zweite Pflichtzeit für die Süddeutschen Titelkämpfe. Mit Ihrer neuen Bestzeit von 31,29 Sekunden über 50m Schmetterling kann auch Jule-Sophie Kärcher (Jg.2012) für die Süddeutschen Meisterschaften, Ende Mai in Stuttgart, planen. Eine weitere Normzeit verpasste Sie bei Ihrem fünften Platz im Finale über 100m Schmetterling (1:11,96) nur um 3/10 Sekunden. Für den Süddeutschen Schwimmerischen Mehrkampf wollen sich Leni Krämer, Ida-Martha Borde (beide Jg.2015) und Noah Hermann (Jg.2014) qualifizieren. Das Trio – die jüngsten Teilnehmer am Wochenende – zeigten in Luxemburg reihenweise tolle Leistungen und qualifizierten sich für die Finalläufe. Noah Hermann blieb dabei über 200m Lagen in guten 2:57,18 Minuten erstmals unter der 3-Minuten-Marke und belegte in seinem Jahrgang den fünften Platz. Borde belege im Finale über 200m Brust in neuer Bestzeit von 3:24,85 Minuten den undankbaren vierten Platz. Krämer katapultierte sich mit neuer Bestzeit von 2:35,83 Minuten über 200m Freistil auf Platz eins der Hessischen Bestenliste und belegte in Luxemburg damit den vierten Platz. Vier neue Bestzeiten stellte Clara Tissen (Jg.2012) im Großherzogtum auf. Die Pflichtzeit für die „Hessischen“ hat sie nun über 100m Rücken in der Tasche (17. / 1:19,67 Minuten).